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Ehrung und Autogrammstunde |
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 Schulz trifft Schulz

Sie sind beide Boxer, beide Schwergewichtler und beide Deutscher Meister. Aber noch steht er im Schatten des großen Schulz, des Axel Schulz - der Hamburger Lukas Schulz, der Boxer, der nach Jürgen Blin, nach 44 Jahren den deutschen Titel im Schwergewicht an die Elbe geholt hat. Jetzt treffen sich die beiden Schulz – nein nicht im Ring, sondern bei einer öffentlichen Autogrammstunde in Norderstedt: Schulz meets Schulz ... ein Treffen zweier außergewöhnlicher Boxer.
HABV- Präsident Jimmy Abboud nimmt dieses Treffen zum Anlass beide Hamburger Edelmetallgewinner der Deutschen Meisterschaft zu ehren. In Straubing erboxte Lukas Schulz, BSV 19, im Schwergewicht Gold und Mark Haupt, TV Fischbek, im Mittelgewicht Bronze.
„Wir freuen uns riesig, dass Lukas Schulz und Mark Haupt den Hamburger Boxsport wieder zu nationalem Glanz gebracht haben,“ und so der Präsident weiter, „ich freue mich auch, dass Axel Schulz uns bei der Ehrung unterstützt.“
Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Ihr HABV Hamburger Boxverband
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Bilder Gallery 2008 / Straubing |
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Lukas Schulz tritt das Erbe von Jürgen Blin an |
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 Lukas Schulz und Jürgen Blin
Hamburg - Gewartet, so sagte Jürgen Blin gestern, habe er nicht darauf, dass ihn jemand beerbt. "Aber ich freue mich sehr, dass Hamburg wieder einen deutschen Meister im Schwergewicht hat", sagte der 65-Jährige, der mit einer rund 50-köpfigen Delegation in der Sporthalle am Braamkamp einen Sportler in Empfang nahm, der Historisches geschafft hatte. Lukas Schulz, 27 Jahre alter Informatikstudent vom BSV 19, hatte bei den Amateurbox-Meisterschaften in Straubing als erster Hamburger seit 1988 (Halbfliegengewichtler Jürgen Müller) einen deutschen Meistertitel geholt. Und weil Blin 1964 der letzte Schwergewichtler aus der Hansestadt war, der es zu nationalen Ehren brachte, tritt Schulz nun ein schweres Erbe an.
"Das ist toll, dass ich Nachfolger von Jürgen Blin sein darf", sagte Schulz, der den Titel kampflos gewonnen hatte, da sein Finalgegner Stefan Köber aus Frankfurt (Oder) wegen eines Nasenbeinbruchs nicht antreten konnte. Weil Schulz jedoch im Halbfinale den Topfavoriten Vahagn Sahakjan (Sindelfingen) 15:10 besiegt hatte, fühlte er sich zu Recht als "würdiger Meister". In die Freude mischte sich jedoch auch Enttäuschung: Schulz wurde nicht für die EM in Liverpool (5. bis 15. November) nominiert. Ein Umstand, den er nicht akzeptieren will. "Ich werde versuchen, den Bundestrainer noch umzustimmen", kündigte er an. bj erschienen am 27. Oktober 2008 |
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